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Allgemeine Gefahren die uns drohen

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Flucht vor Flüchtlingen

Das Folgende sind nur Beispiele, wie andere es gemacht haben. Ratschläge oder Anleitungen gebe ich später.

Michael Müller aus Deutschland will auswandern. Hier in Ungarn erwartet er sich ein besseres Leben. Vom Deutschen Staat fühlt er sich betrogen. Wenn ich durch meine Heimatstadt gehe, sagt er, dann höre ich unterwegs von Leuten kaum noch einen Satz, der gramatikalisch richtig gesprochen wird.

Jetzt kümmert er sich hier in der Siedlung in Ungarn erst einmal um den Hauskauf. 200 der 700 Menschen hier in der Siedlung seien deutschprachig. Das Geschäft von Makler Heide läuft besser denn je. Auch weil Kunden aus Deutschland inzwischen aus politischen Gründen kommen. Wegen der Flüchtlinge und weil sie in Deutschland immer mehr zahlen müssen. Immer öfter trifft man in der deutschen Urlaubsregion rund um den Balaton (Plattensee) Menschen, die auf die deutsche Politik schimpfen. Viel Frust und Angst hat sie hierher getrieben. Abseits der herausgeputzten Uferpromenade findet man viele leerstehende Häuser. Sie werden zu Schleuderpreisen angeboten. Für Deutsche sehr attraktiv.

Der Makler will ihm heute 3 Häuser zeigen.

Treffen mit Ehepaar Kirsch im Büro des Maklers. Für knapp 30.000 Euro werden sie heute stolze Eigentümer eines alten Bauernhauses. Zurück nach Deutschland wollen sie auf keinen Fall. Warum?. Die Frau antwortet, dass sie Angst hat, alleine auf die Straße zu gehen. Es hat ja niemand etwas dagegen, wenn Familien mit Kindern kommen, aber die vielen Gruppen junger Männer, denen sie begegnet, machen ihr angst. Bekannte von ihnen würden ihnen auch gerne nachfolgen, aber sie haben nicht genug zurückgelegt, erzählen sie.

Unterwegs im Auto auf dem Weg vom Büruo zurück zum Haus. Auf der Straße beobachten sie eine verschleierte Frau. Aussage des Maklers: Es kann auch eine ungarische Muslemin sein. Hier leben nur knapp ein Prozent Musleme. Ehepaar Kirsch glaubt hier sicher zu sein.

Besichtigung Nummer zwei. Die Besitzer sind Österreicher. Man merkt schon den qualitativen Unterschied des Hauses, ob die Vorbesitzer Ungarn, Deutsche oder Österreicher sind. Dinge wie Bausubstanz schätzt Müller an Deutschland, alles andere nicht mehr. Das Land sei überrannt worden, die Integration gescheitert.

Thailand – Altern im Paradies

Seinen Lebensabend in einem Altersheim abzusitzen, raubt vielen die Lust am Altwerden in Europa. Die Lebenshaltungskosten spielen in Westeuropa eine große Rolle. Sie haben ein Niveau erreicht, das sich mit einem normalen Renteneinkommen nur noch schwer bewältigen lässt.

Thailand allerdings reagiert strikt auf die ausländischen Devisenbringer. Die Aufenthaltsbestimmungen sind strikt,die Behördenwege extrem aufwendig. Für Langzeitaufenthalte muss eine Bankgarantie von 20.000 Euro nachgewiesen werden. Die größte Hürde, die auf Rentner zukommt, ist die Sprache. Die Leute kommen mit überhöhten Erwartungen ins Land und dann werden sie ziemlich früh mit der Wahrheit konfrontiert.

. Je länger man hier lebt, je mehr Punkte kommen zusammen. Jeder bringt die Altlasten seines Lebens nach Thailand mit. Viele sind verbittert. Dass es da Reibereien unter den Bewohnern von Seniorenresidenzen gibt, bleibt nicht aus. Man nimmt sich selbst mit und wer zu Hause nicht zufrieden war, wird es auch hier nicht sein. Toleranz ist dabei sehr wichtig. Wenn nur die finanziellen Aspekte im Vordergrund stehen, dann lebt man hier im falschen Land.

Doch nicht nur Enttäuschungen über das neue Leben können zu aprupten Schicksalsschlägen führen, wie Ilka Stefan erzählt. Ihr Mann ist 3 Wochen nach ihrer Ankunft in Thailand mit einer jungen Thai durchgebrannt. Sie ist jetzt ziemlich viel allein, lebt aber ihr Leben, wie sie möchte. Manche andere, denen der Mann abgehauen ist, werden damit nicht fertig. Andere finden in den Bars Ersatz für Verlorengegangene. Junge Thaifrauen stören sich nicht an dicken Bäuchen oder Alter, es geht ihnen lediglich ums Geld. Alles was man in Europa verloren hat oder nicht mehr findet, das kann man in Thailand noch haben. Ist die Rente aber zu klein, gelingt die geplante Flucht aus der Altersarmut auch in Thailand nicht wirklich.

Bulgarien – Flucht vor der Altersarmut

Peter Fromm (84) mit seiner Frau Kitty (79) nehmen Abschied vom badischen Ihringen und werden hier in Bulgarien neu anfangen. Was bleibt, ist betreutes Wohnen zum Discounttarif. Das Wohnprojekt dort ist immer noch in der Planungs- und Genehmigungsphase. 80 Stempel von verschiedenen Behörden. Hier ist die Bürokratie ziemlich ausgeprägt, immer noch wie im früheren Ostblock. Am Ende eines holprigen Feldweges sollen 12 Häuser mit 50 Wohnungen gebaut werden. Bis jetzt steht gerade mal ein Haus. Strom, Straßen, Wasser Fehlanzeige.

Die Zielgruppe sind Menschen ab etwa 800 Euro Rente in Deutschland. Die kämen infrage für die kleinsten Wohneinheiten, wo eine Miete von 300 Euro fällig wäre. Die hätten dann noch gut 500 Euro zum Leben, das ist in Bulgarien nicht wenig, und sie können sich hier einen schönen Lebensabend machen. Wenn wir einen Rentner in Hamburg zum Vergleich nehmen, der ist damit fast unter der Brücke. Doch bis jetzt ist fast alles noch Theorie in diesem Projekt.

Fast 50.000 Deutsche leben in Bulgarien. Die meisten, weil das Leben daheim zu teuer wird. Gabi und Frank kamen vor 5 Jahren hierher. Von ihren kargen Ersparnissen kauften sie sich hier ein Haus für 12.000 Euro und ließen es umbauen. Das können sich auch weniger wohlhabende Deutsche leisten, Arbeit ist billig in Bulgarien. Mindestlohn 1,57 Euro. Doch ein Jahr später mussten sie erfahren, dass der deutsche Makler nur die Hälfte des an ihn bezahlten Kaufpreises an den Eigentümer weitergegeben hat.

Die meisten Deutschen, die hierher kommen, kommen mit der Mentalität der Bulgaren nicht klar. Es ist die sogenannte ‚Mundwinkel-Bodenhaftung‘. Es ist die vermeintliche üble Laune der Bulgaren. Viele Deutsche hier haben Angst, Opfer einer Straftat zu werden. Die Kriminalität hier ist niedriger als in Deutschland, weil die Kriminellen von Bulgarien ja jetzt alle in Deutschland sind. Man hat hier genausowenig Probleme als woanders. Dass mal ein Geldbeutel geklaut wird, das hat man überall.

Allerorten nicht zu übersehen: Zerfallene Gebäude, kaputte Straßen, gefährlich tiefe Schlaglöcher. Es gibt leider hier viele Deutsche, die Neider sind. Es gönnt keiner dem anderen was. Es sind nur wenige Deutsche, die miteinander auskommen.

Geringe Lebenshaltungskosten und ein mildes Klima, so war die Vorstellung von Wolfgang Deisenberger. Für viele die ideale Kombination, um an der Schwarzmeerküste den Lebensabend zu verbringen.

So das waren nur einige Beispiele, die ich dir aufgeschrieben habe.

Mein Ratschlag vorweg:

Was ich auf Europa zukommen sehe, daraus kann ich nur folgern, dass ich eine Umsiedlung innerhalb Europas komplett vermeiden würde. Auf keinen Fall solltest du in die Nähe der Küste ansiedeln, egal wo. Nicht nur der zu erwartende Krieg oder die große Naturkatastrophe, sondern der Untergehende Euro werden massive Probleme verursachen. Bei einem völligen Zusammenbruch der Wirtschaft ist mit Hungersnöten, lang andauernden Versorgungsengpässen, totaler Arbeitslosigkeit und völlig ausbleibender Rentenzahlung zu rechnen. Natürlich wirst du auch keine Rente mehr bekommen, wenn du in einen anderen Kontinent übersiedelst. Jedoch besteht dort eher die Chance, dass eine funktionierende Wirtschaft dir den Aufbau eines normalen Lebens ermöglichen kann.

Ich habe viele Erfahrungen in meinen Urlauben in Rumänien gemacht. Das einzige, aber überschaubare Problem waren damals die Zigeuner, besser vielleicht Roma genannt. Klauen gehört bei denen zum Leben. Sie werden schon von Jung auf darin ausgebildet. (beobachtet von mir bei einer Busfahrt, bei der ich und meine Geldbörse für die Tochter Übungsobjekt waren.)

Trotzdem würde ich Rumänien immer noch Bulgarien vorziehen, weil viele dort deutsch sprechen. Nur von der Schwarzmeerküste rate ich ab, auch wenn es dort wunderschön ist. Ich werde dir später noch meine ernsten Gründe dafür nennen.

Das war’s für heute, damit du einen ersten Einblick hast, Später, in weiteren Frühwarn-Letters gebe ich dir genaue Informationen.